Heute möchte ich euch eine echte Dividendenperle aus der „old Economy“ vorstellen.

Es ist die 1830 gegründete Belgische Post, die heute als Privatunternehmen unter dem Namen „bpost“ an der Börse kotiert ist. Dabei hält der Belgische Staat nach wie vor eine Mehrheit von 50% + 1 Aktie an dem Unternehmen und ist als staatlicher Hauptaktionär an einer stabilen Dividende interessiert.

Postdienstleistungen sind ja bekanntlich stark im Wandel. Nichts desto trotz hat es die bpost geschafft neue Geschäftsfelder zu ergründen. Der Online-Handel generiert eine Vielzahl an Paketen, die in einem der modernsten Paketsortieranlagen in Brüssel verarbeitet werden. Weitere digitale Services für Online-Shops wurden in den letzten Jahren aufgebaut, um den sinkenden Briefpostumsätzen entgegenzuwirken. Als Pluspunkt gilt der kleine belgische Markt, wo bpost als klare Nummer 1 nicht so schnell von Amazon oder Deutscher Post herausgefordert werden kann, da der Markt mit 11 Millionen Belgiern und 3 Amtssprachen für ausländische Mitbewerber zu fragmentiert und unattraktiv ist.

 

Auch geniesst die Post nach wie vor einen hohen Status in der Bevölkerung und hat so den direkten Kundenkontakt. Dies bietet eine Menge an Zusatzgeschäften wie Lieferung von Autonummern, Lieferung von Mineralwasser an ältere Menschen, Finanzdienstleistungen und so fort.

 

Seit dem Börsengang 2013 zeigt sich der Börsenkurs sehr volatil. Start bei 16 Euro, Top bei über 30 Euro und jüngst ein starker Rückgang auf unter 8 Euro. Was sind die Gründe dafür? Obwohl bpost schuldenfrei ist und die Umsätze halten konnte, wurden in den letzten Jahren sämtliche Wachstumsphantasien aus dem Kurs ausgepreist. Evtl. gab es auch Leerverkäufe von Anlegern, die generell auf einen Niedergang des Postgeschäfts wetten. Zudem ist die Dividende von stattlichen EUR 1.31 pro Jahr nicht in dem Chart enthalten. Bpost zahlt nämlich 2x im Jahr eine Dividende: Im Dezember eine Akonto Dividende von 1.06 EUR und im Mai eine Schlussdividende von jeweils 0.25 EUR. Dabei setzte das Unternehmen alles daran die Dividende aufrechtzuerhalten. Die Dividende ist durch Einnahmen gedeckt und Wachstumsinvestitionen können anderweitig finanziert werden, da der Hauptaktionär wie gesagt auf eine stabile Dividende drängt, weil er das Geld braucht.

Natürlich kann man Vorbehalte pflegen gegen solche Aktien aus der „alten Welt“. Nichts desto trotz ist die Dividende von 15% zu attraktiv. Das Investment ist nach 7 Jahren abbezahlt. Alles andere ist purer Gewinn. Mit solch einer langfristigen Optik kann man bei dem hierzulande sehr unbekannten Wert Bpost SA getrost zulangen. Risiko? Dividendenkürzung bei sinkenden Umsätzen könnten den Aktienkurs belasten. Zudem ist der Titel derzeit recht volatil, was sich mir bei solch einem langweiligen Titel auch nicht recht erschliesst. Man kommt also an negativen Börsentagen zum Teil zu sehr attraktiven Einstandskursen.

 

Weitere Informationen unter:

unser aktiv verwaltetes Aktienzertifikat "Zukunftsthemen weltweit"

Jetzt in Zukunftswerte investieren!

Netflix +841%
Amazon +505%
Tencent +401%
Autodesk +364%
Wirecard +360%
Sixt +348%
Xing +340%
Paypal +333
Intuitiv Surgical +324%
Visa / Mastercard +296%

 und viele mehr

 

 

  

Zukunftsthemen weltweit

Zertifikatgebühr 0.95%

 

Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust

09.12.13

+5.4%

+104%

-26.6%



Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+6.7%

+91.7%

-18.2% 



Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+3.9%

+67%

-39.7% 

Trader: Horsepower    
Regelmässige Aktivität Mittel- langfristig  

 

Zum Seitenanfang