Devisenhandel (source: https://pixabay.com/de/m%C3%BCnzen-geld-gewinn-reichtum-163517/Der Devisenhandel, also der Austausch von verschiedenen Währungen untereinander zu sich ständig wechselnden Kursen, ist trotz seiner Unvorhersehbarkeit der bekannteste und mit mehr als fünf Billionen Dollar Tagesumsatz auch der bedeutendste Finanzmarkt der Welt. Ein Grund dafür ist vielleicht das überdurchschnittliche Verständnis der Bevölkerung über das Wesen des Devisenmarkts. Eine fremde Währung hat wahrscheinlich jeder schon einmal eingetauscht und kann sich etwas darunter vorstellen. Doch es gibt noch einen anderen Grund für die Bedeutung des Devisenhandels – nämlich seine überraschend lange und wichtige Geschichte in Europa.

Wenn verschiedene Währungen aufeinanderprallen

Bevor es Geld im heutigen Sinne gab, tauschten die Menschen oft Rohstoffe wie Gold und Silber oder Nahrungsmittel wie Getreide und Vieh gegen andere Leistungen ein. Zwar schwankte deren Wert auch je nach Angebot und Nachfrage, doch blieb eine Kuh immer eine Kuh, egal wo. Erst mit den ersten geprägten Münzen im antiken Griechenland wandelte sich der Wert des Tauschmittels und wurde vom eigentlichen Trägermaterial unabhängig. Doch ausgerechnet in den griechischen Stadtstaaten verkehrten auch Händler aus dem Mittelmeerraum, aus Ägypten und Afrika, sowie aus dem Nahen Osten. Deren Geld musste zu einem vernünftigen, möglichst stabilen Verhältnis eingetauscht werden, um gewinnbringenden Handel zu ermöglichen. Sogenannte Geldwechsler übernahmen diese Berechnung – oft anhand des gewogenen Goldanteils der Währung. Der erste rudimentäre Devisenmarkt war geboren. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten verschiedene Handelsinstitutionen – allen voran die mächtige florentinische Familie der Medici – verbindliche Tauschkurse, die natürlich oft politischen und Eigeninteressen folgten.

Globalisierung und Institutionalisierung des Devisengeschäfts

Mit der Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank im Jahre 1944 begann das, was wir heute unter reguliertem Devisenhandel verstehen. Erstmals entstanden feste Wechselkurse, die an bestimmte Voraussetzungen gebunden waren und deren Schwankungen reglementiert wurden. So wurde der Devisenhandel besser kalkulierbar und folgte einem systemischen Grundsatz, der Rechtssicherheit in diese Art Finanzgeschäft brachte. Zwar wurde diese feste Bindung in den 1970er Jahren etwas gelockert und freie Kuchwankungen sind nun durchaus wieder möglich, doch die Intervention von Weltbank oder nationalen Banken verhinderte in der Mehrzahl der Fälle einen zu enormen Währungsverfall. Diverse Krisen wie etwa die Ölkrise 1973 oder lateinamerikanische Schuldenkrise in den 1980er Jahren führten zu Nachbesserungen in der Bankenaufsicht und hinsichtlich der stabilisierenden Faktoren des Devisenmarkts, auch wenn die Risiken selbst mit den wirkungsvollen modernen Instrumenten des Risikomanagements nie ganz zu tilgen sein werden.

Der Staat als Mitspieler

Das Besondere am Devisengeschäft ist die starke Einflussnahme politischer Kräfte auf das Marktgeschehen. Da eine nationale oder multinationale Währung nicht nur ein Handelsgut ist, sondern deren Stabilität maßgeblich die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft beeinflusst, haben die politischen Exekutiven sowie (supra)nationale Banken ein besonderes Einflussrecht auf den Handel damit. So kann ein Staat im Falle einer ernsten Währungskrise über die Zentralbank oder auch direkt ins Geschehen eingreifen. Das kann einerseits zu völlig unvorhersehbaren Konsequenzen führen, kann andererseits aber auch als Faktor des strategischen Kalküls des Händlers mit einbezogen werden. Die Zentralbanken sind einer der wichtigsten Player im internationalen Devisenhandel, der aufgrund seiner Eigenheiten vorrangig ein dezentraler Interbankenhandel ist.

 

 

Modernes Devisen-Trading durch Online-Broker

Abseits des Interbankenhandels ist es Privatkunden nur möglich, am Devisengeschäft teilzunehmen, wenn entsprechend akkreditierte zwischengeschaltet werden, da die Volumina am Markt für eine direkte Teilnahme zu groß sind. Durch das Internet sind die Zugangshürden zum Devisenhandel jedoch deutlich gesunken. Mit einem sogenannten Forex-Trader wie oder anderen renommierten Anbietern haben heute auch Privatleute die Möglichkeit, auf Devisenwechselkurse zu spekulieren und dabei mit klugen Strategien und etwas Geschick die teils sehr kurzfristigen Kuchwankungen auszunutzen, die sich beinahe stündlich bieten. Forex-Trading gilt als eher riskantes, aber eben auch kurzfristig sehr erfolgversprechende Handelsform, die gerade auch im deutschsprachigen Raum immer mehr an Beliebtheit gewinnt.

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