pflegeversicherungDer demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen in der deutschen Gesellschaft. Die Bevölkerung wird immer älter, so dass in einigen Jahren Neugeborene ein durchschnittliches Alter von 88 Jahren (Mädchen) bzw. 83 Jahren (Jungen) erreichen können. Da dies nur Durchschnittswerte sind, wird auch die Zahl der Menschen zunehmen, die Grenze von 100 Jahren überschreiten. Was auf den ersten Blick sehr positiv wirkt, bringt auf der anderen Seite natürlich auch einige Probleme mit sich. Viele Menschen werden im Alter auf entsprechende Pflege angewiesen sein. Doch reicht die Vorsorge für die eigene Pflege und wie lässt sich eine ausreichende Absicherung erreichen? Genau dies wird nun etwas genauer aufgezeigt.

Mit welchen Kosten ist bei einer Pflegebedürftigkeit zu rechnen?

Die tatsächlichen Kosten für die Pflege sind nicht pauschal festzulegen, sondern es kommt immer auf die Pflegestufe (Grad der Pflegebedürftigkeit) sowie die Art der Pflege an. Eine stationäre Pflege ist dabei natürlich deutlich teurer als die Nutzung von ambulanten Pflegeleistungen. In der Pflegestufe III geht man bei stationärer Pflege grundsätzlich von Kosten in Höhe von 3.500 Euro pro Monat aus. Auch bei ambulanter Pflege können inklusive Sachleistungen schnell große Summen entstehen die sich nur schwer aus eigener Tasche finanzieren lassen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Die tatsächlichen Pflegekosten hängen von der Pflegestufe sowie der Art der Pflege ab
  • Für eine Unterbringung im Heim entstehen bei Pflegestufe III durchschnittlich 3.500 Euro Kosten pro Monat
  • Auch häusliche Pflege lässt schnell hohe Kosten entstehen

Reicht die gesetzliche Pflegeversicherung zur Finanzierung der Pflegekosten im Alter?

Es hat sich in der Realität leider immer wieder gezeigt, dass die Kosten für die Pflege das Pflegegeld der gesetzlichen Versicherung übersteigen. In einem sehr ausführlichen Ratgeber wird aufgezeigt, welche Leistungen die Gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt:

Pflegestufe

ambulant

stationär

Härtefall

 
 

Pflegestufe I

450 Euro / Monat

1.023 Euro / Monat

1.918 Euro / Monat

 

Pflegestufe II

1.100 Euro / Monat

1.550 Euro / Monat

1.918 Euro / Monat

 

Pflegestufe III

1.550 Euro / Monat

1.550 Euro / Monat

1.918 Euro / Monat

 

Tabelle 1: Erstattungssätze der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Pflegestufen

Aus diesen Pflegegeldsätzen lässt sich sehr leicht erkennen, dass ein Teil der Kosten stets aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Da eine Heimunterbringung mit Pflegestufe III ca. 3.500 Euro kostet und von der Pflegekasse nur 1.550 Euro im Monat bezahlt werden, bleiben Betroffene auf hohen Kosten sitzen.

Was für Folgen haben die hohen Eigenanteile?

Die hohen Kosten für die Pflege haben nicht nur finanzielle Folgen für die pflegebedürftigen Personen, sondern auch für deren Angehörige. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Kinder für die Pflege ihrer Eltern aufkommen müssen. Dazu können bis auf bestimmte Freibeträge Teile des Einkommens und auch das Vermögen herangezogen werden. Es hat bereits Fälle gegeben, in denen , um die Kosten für die Pflege der Eltern zu decken.

Wie lässt sich eine gute Absicherung für die Pflegebedürftigkeit erreichen?

Heute ist es problemlos möglich, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Hier können Interessenten zwischen verschiedenen Arten von Policen wählen:

  • Pflegetagegeld-Versicherung: Bei dieser Art von Police erhält der Versicherte im Pflegefall einen bestimmten Tagessatz, der bei Vertragsabschluss vereinbart wird.
  • Pflegekosten-Versicherung: Diese Police übernimmt die Lücke, die durch die unzureichende Absicherung der gesetzlichen Pflegeversicherung entsteht. Hier besteht die Sicherheit, dass wirklich die kompletten Kosten getragen werden. Dafür sind die Beiträge nicht frei verfügbar.
  • Pflege-Bahr: Wer mindestens 10 Euro monatlich in eine geförderte Pflegeversicherung einzahlt, erhält 60 Euro jährliche Förderung vom Staat. Mit vielen Tarifen der Pflege-Bahr-Versicherung lässt sich die Versorgungslücke jedoch nur verkleinern und nicht komplett schließen. Solche Tarife können jedoch auch mit Vorerkrankungen abgeschlossen werden, da die Versicherungen niemanden ablehnen dürfen.
  • Pflegerente:  Hier wird eine feste Pflegerente pro Monat je nach Pflegestufe ausgezahlt. Diese ist frei verfügbar und kann unabhängig von den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Natürlich wird jede dieser Versicherungsarten von vielen verschiedenen Versicherern angeboten, so dass sich die Tarife natürlich deutlich voneinander abweichen. Bei der Tarifwahl sollte deshalb vorher genau gecheckt werden, wer das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet.

Fazit

Pflegebedürftigkeit ist etwas, was im Alter jeden treffen kann. Aus diesem Grund sollte man sich frühzeitig darum bemühen, diese abzusichern. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind unzureichend und sollten entsprechend aufgestockt werden. Wer also die richtige Pflegeversicherung für sich findet, tut nicht nur sich, sondern auch den Angehörigen einen großen Gefallen.

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