crowdinvestingInvestoren sind aufgrund zahlreicher Vorfälle in der Finanzwelt gegenüber Banken misstrauisch. Die Finanzkrise zollte ihren Tribut. Finanzberater haben es bis heute schwer potenzielle Kunden von ihren Produkten zu überzeugen. Aufgrund der unsicheren Situation auf dem Finanzmarkt und der minimalen Renditechancen schauen sich Investoren nach Alternativen um. Das sogenannte Crowdinvestment avanciert zu einer der gefragtesten Finanzierungsformen insbesondere für Start-ups. Die Investoren wittern ihre Chancen. Doch wo liegen die Risiken?

Wie funktioniert Crowdinvesting?

Im Gegensatz zur herkömmlichen Finanzierungsform über Banken oder eine geringe Anzahl an Investoren sammeln Start-ups beim Crowdinvesting das nötige Kapital zum Unternehmensaufbau über eine große Menge an Investoren. Dabei handelt es sich meist um Kleinanleger. In der Regel läuft der Vorgang des Investierens , wie beispielsweise auxmoney, wo Investoren und Gründer zusammenkommen. Online präsentieren Existenzgründer ihre Idee, um möglichst viele Investoren zu erreichen. Überzeugt ein Konzept können Privatanleger eine Investition tätigen. Zwar waren die Gesamtbeträge für eine Geschäftsidee zu Beginn auf 50.000 € oder 100.000 € beschränkt, aber mittlerweile sind Summen in Millionenhöhe möglich. Da das Kapital von einer Vielzahl an Geldgebern stammt, ist auch von der Schwarmfinanzierung die Rede.

Wofür Existenzgründer früher Monate benötigten, sind heute oft nur Sekunden oder Tage notwendig. Denn beim Crowdinvesting fallen viele zeitaufwändige Details weg, die beim herkömmlichen Prozess der Investorensuche selbstverständlich sind: Analyse der Risiken und Potenziale, Vertragsausarbeitungen und vieles mehr. Beim Crowdinvesting können Investoren innerhalb weniger Augenblicke Investitionen tätigen. Und die Gründer können das investierte Geld viel schneller für den Unternehmensaufbau nutzen. So wird keine wertvolle Zeit vergeudet. Gründer profitieren zudem von der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Über die Plattformen werden auch risikobereite Anleger auf Projekte aufmerksam.

Unterschiede bei den Plattformen für Crowdinvesting gibt es hinsichtlich der Beteiligungsgestaltung. Die Kleinanleger sind beispielsweise an möglichen Verkäufen und Gewinnen beteiligt oder erhalten Anteile. Auch hinsichtlich des Mindestinvestitionsvolumens können sich Differenzen zwischen den Plattformen ergeben. Je nach Anbieter kann das Mindestinvestitionsvolumen unter 50 Euro liegen. Andere Plattformen dagegen fordern mindestens 500 Euro als Einsteigersumme. Auf den meisten Plattformen können Investoren und Interessenten in einer Art Liveticker beobachten, wie viel Geld bereits zusammenkam.

Grundsätzlich erhalten Anleger eine Beteiligung am Unternehmen. Damit sind sämtliche Investoren an der Entwicklung des Betriebs beteiligt. Die Rendite steht im Mittelpunkt. Somit unterstützen die Investoren die Gründer bei der Verwirklichung ihrer Ziele und haben gleichzeitig die Chance auf Renditen. Im Vergleich zur Investition in Bankprodukte und in das Aktienwesen investieren Anleger eine beliebige Summe in eine neue Geschäftsidee, die sie eigenständig heraussuchen. Investoren profitieren von sozialen und finanziellen Aspekten.

 

Das Risiko für Investoren

Beim Crowdinvesting haben Kleinanleger in der Regel die Möglichkeit mit den Gründern Kontakt aufzunehmen und Fragen zu ihrem Projekt zu stellen. Schließlich wollen Investoren wissen für was sie Geld geben und welche Idee sich im Detail dahinter verbirgt. Untereinander austauschen können sich Investoren unter anderem beim . Viele Anleger, die bereits in einige Projekte investiert haben, achten darauf ihre Investitionen zu streuen. Sie verteilen die Summe, die sie zur Verfügung haben auf mehrere Projekte, um das Risiko zu minimieren. Denn eine Tatsache sollte Kleinanlegern bewusst sein: Rund 80% der Start-ups in Deutschland scheitern mit ihrer Geschäftsidee. Wer in eine Idee investiert, die daneben geht, erleidet Totalausfall. Für Einsteiger ist es daher ratsam mit kleineren Summen einzusteigen und diese zu streuen. Bestätigt sich das vermutete Potenzial kann weiter investiert werden. Und mit etwas Glück profitieren Kleinanleger von hohen Renditen.

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