UnternehmensanleihenUnternehmensanleihen als risikoarme Geldanlage

Neben Tages- und Festgeld sowie Staatsanleihen zählen Unternehmensanleihen zu den risikoärmeren Anlagemöglichkeiten unter den Kapitalanlageprodukten. Bei den sogenannten Corporate Bonds handelt es sich um eine Art der Unternehmensfinanzierung. Firmen, die investieren möchten oder müssen und dafür zusätzliches Kapital benötigen, geben Unternehmensanleihen aus. Das Kapital wird von privaten Geldgebern gestellt, die auf ihre Einlagen einen bestimmten Prozentsatz an Zinsen erhalten. Die Laufzeiten bewegen sich zwischen einem und bis zu zehn Jahren – vereinzelt sogar darüber hinaus.

Die Rendite errechnet sich über den aktuellen Kurs, den Zinssatz (wird bei der Ausgabe der Anleihe festgesetzt) sowie die restliche Laufzeit. Eine Anleihe bei Credit Suisse bringt Anlegern beispielsweise derzeit bei einer Restlaufzeit von gut sechs Jahren eine jährliche Rendite von 1,58 Prozent. Beim Chemiekonzern BASF erwarten Anleger derzeit 1,94 Prozent  bei einer Restlaufzeit von rund neun Jahren, Vodafone verspricht 2,04 Prozent bei mehr als acht Jahren und Siemens 1,66 Prozent bis März 2021.

Der wesentliche Unterschied gegenüber börsennotierten Aktien besteht darin, dass die Anleger keine Miteigentümer des Unternehmens werden, sondern ihre Gläubiger.

 

Bei Risiken und Nebenwirkungen …

Eine Unternehmensanleihe ist also nichts anderes als ein Kredit. Und wie bei privaten Kreditanfragen werden auch die Firmen einer Bonitätsprüfung unterzogen – von internationalen Ratingagenturen wie Fitch oder Moodys. Die Skala der Prüfer geht von der sehr soliden Note AAA bis in den hoch spekulativen und kreditunwürdigen C-Bereich.

Auf diese Bonität sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk legen und sich im Vorfeld über die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens informieren. Bei als „Investment Grade“ eingestuften Firmen können Anleger fast risikofrei zugreifen. Laut Moody’s sind zwischen 1985 und 2011 durchschnittlich nur 1,1 Prozent der positiv bewerteten europäischen Unternehmen ausgefallen – gemessen wurde jeweils in einem Zeitraum von sieben Jahren.

 

 

Stiftung Warentest empfiehlt Renten-Fonds

Um das mögliche Ausfallrisiko zu minimieren, empfiehlt , die Anlage zu streuen und auf Renten-Indexfonds zu setzen. Diese enthalten Anleihen verschiedener Firmen. Wird dagegen nur in eine Firma investiert, könnte bei einer Pleite das komplette Geld verloren gehen.

 

Experten zweifeln an Zukunft

Wie die Wirtschafts- und Finanzzeitung  schreibt, haben dagegen Experten wie Bill Gross und Starinvestor Warren Buffett das Ende der Unternehmensanleihen vorausgesagt und vor Investitionen gewarnt. Die Renditen würden sich auf einem Rekordtief befinden, sodass Käufer zu viele Anleihen ansammeln müssten, um ausreichend Erträge zu erhalten.

 

Schwellenländer als Alternative

Einen alternativen Weg zeigt ING IM Deutschland-Geschäftsführerin Susanne Hellmann im Magazin „Fonds Online professionell“ auf: „Obwohl die erwarteten Ausfallraten bei Unternehmensanleihen aus Schwellenländern sehr niedrig sind, fallen ihre Risikoprämien höher aus als bei Staatsanleihen aus aufstrebenden Nationen. Auch gegenüber Unternehmensanleihen aus entwickelten Volkswirtschaften, die ähnliche Bonitäten und Durationsprofile aufweisen, punkten Schwellenländern mit höheren Risikoaufschlägen.“

unser aktiv verwaltetes Aktienzertifikat "Zukunftsthemen weltweit"

Jetzt in Zukunftswerte investieren!

Netflix +698%
Tencent +414%
Sixt +395%
Amazon +376%
Wirecard +336%
usw.

Zukunftsthemen weltweit

Zertifikatgebühr 0.95%

 

 

 

Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust

09.12.13

+8.3%

+90.2%

-26.6%



Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+3.9%

+85.8%

-16.0% 



Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+2.9%

+69.7%

-28.6% 

Trader: Horsepower    
Regelmässige Aktivität Mittel- langfristig  

 

220km.com/category/westa/

попутные грузоперевозки

接触 hebidoshi84.blog.fc2.com
Zum Seitenanfang